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Freibad sanieren und Bar-Insel schaffen

 

 

Die neuesten vorgestellten Planungen für das Projekt „Masterplan Wasserkante“ finden weder bei der heimischen Bevölkerung noch bei den Touristen Akzeptanz. Tideunabhängiges Baden außendeichs ist zwingend notwendig!

Die kürzlich in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellten Pläne für die Nationalparkpromenade und der Deich- und Dünenlandschaft in Norddeich sind aus Sicht der Norder FDP völlig unzureichend. Sie sind zudem unwirtschaftlich und finden weder bei der einheimischen Bevölkerung noch bei den Touristen Akzeptanz.
Im Zuge der Planungen eines Badepolders im Bereich der „Drachenwiese“ war seitens des damaligen Planers eine Geländeerhöhung um ca. 3,00m vorgesehen. Damit der Sandstrand ein gleiches Höhenniveau wie die „Drachenwiese“ erhält soll dieser um 1,20m ebenfalls erhöht werden. Selbst unter der Voraussetzung, dass ca. 70.000 m³ Sand aus Rückbaumassnahmen in der Leybucht als Teilmenge kostenlos zur Verfügung gestellt werden könnten, verschlingt die angedachte Geländeerhöhung weit über 2 Millionen Euro. Dabei ist diese aus heutiger Sicht gar nicht mehr notwendig, denn der Bau des Badepolders ist bekanntlich wg. Unfinanzierbarkeit gestoppt worden.
Aber nicht nur deshalb ist die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme nicht zu erkennen. Durch starke Sedimentablagerungen aufgrund von künstlich unterbrochenen Strömungsverhältnissen  und den Eintrag der oben geschilderten Sandmassen im vorgelagerten Bereich des Sandstrandes ist ein Badebetrieb am Norddeicher Strand zzt. kaum mehr möglich. Bei normal auflaufendem Hochwasser ist in Höhe der Wasserkante heutzutage lediglich ein Wasserstand von noch nicht einmal 40cm zu verzeichnen.  Selbst für weniger anspruchsvolle Badegäste ist dieses erheblich zu wenig. Es ist daher zwingend notwendig die Sedimentablagerungen zu stoppen. Dieses kann durch die Herstellung der alten Strömungsverhältnisse durch Anlegen eines Priels und Öffnung des „Hafenschlauches“ erfolgen (siehe Anlagen 2 u. 3). Die dadurch möglicherweise temporär entstehende „Verlandung“ der Hafenzufahrt und Behinderung des Schiffsverkehrs zu den Inseln Norderney und Juist müssten durch regelmäßige Baggermaßnahmen, die auf Kosten des Landes Niedersachsen durchzuführen wären, beseitigt werden. Die Wassertiefe wird sich dadurch im Bereich des Sandstrandes langfristig erhöhen und ein vernünftiger Badebetrieb wieder möglich sein.
Durch starke Sedimentablagerungen aufgrund von künstlich unterbrochenen Strömungsverhältnissen  und den Eintrag der oben geschilderten Sandmassen im vorgelagerten Bereich des Sandstrandes ist ein Badebetrieb am Norddeicher Strand zzt. kaum mehr möglich.
Bei normal auflaufendem Hochwasser ist in Höhe der Wasserkante heutzutage lediglich ein Wasserstand von noch nicht einmal 40cm zu verzeichnen.  Selbst für weniger anspruchsvolle Badegäste ist dieses erheblich zu wenig. Es ist daher zwingend notwendig die Sedimentablagerungen zu stoppen. Dieses kann durch die Herstellung der alten Strömungsverhältnisse durch Anlegen eines Priels und Öffnung des „Hafenschlauches“ erfolgen (siehe Anlagen 2 u. 3). Die dadurch möglicherweise temporär entstehende „Verlandung“ der Hafenzufahrt und Behinderung des Schiffsverkehrs zu den Inseln Norderney und Juist müssten durch regelmässige Baggermaßnahmen, die auf Kosten des Landes Niedersachsen durchzuführen wären, beseitigt werden. Die Wassertiefe wird sich dadurch im Bereich des Sandstrandes langfristig erhöhen und ein vernünftiger Badebetrieb wieder möglich sein.
Für ein tideunabhängiges Baden ist das seit Jahren geschlossene Freibad zu ertüchtigen.

Die Behauptung, dass die bauliche Konstruktion durch Korrosion der Stahlbewehrung und Abriss der Pfahlgründung marode sei, ist unglaubhaft. Aus Sicht der Norder FDP lässt sich aus dem vorhandenen Schwimmbecken mit wenig Geld eine attraktive Badelandschaft erstellen (siehe Anlage 4). Dabei ist die Wassertiefe im Schwimmerbereich ca. 1,35m und im Nichtschwimmerbereich nicht mehr als 35cm. Im Schwimmerbereich ist eine 6-eckige „Insel“ von ca. 350 m² vorzusehen. Diese wird mit einem Laufsteg, in dem auch die Ver- und Entsorgungsleitunegn verlegt werden, mit dem „Festland“ verbunden. Die Insel kann als Bar oder sonstige Restauration vom Haus des Gastes, welches sich  in unmittelbarer Nähe befindet,  betrieben werden und ist sowohl wasser- als auch landseits erreichbar. Für die Erwärmung des Wassers kann Solarenergie und Erdwärme herangezogen werden.  
Alle neu zu schaffenden Bauten müssen selbstverständlich barriererfrei erreichbar sein.

Hinsichtlich des Erhaltes der Konkurrenzfähigkeit Norddeichs dürfte es sonnenklar sein, dass hier die Attraktivität erheblich gesteigert werden muss. Alleinige gute Norddseeluft und eine ausreichende Infrastruktur für Wanderer und Radfahrer haben alle anderen Küstenbadeorte ebenfalls zu bieten. Es besteht die Gefahr, dass sich Norden / Norddeich in naher Zukunft zu einer Ramschdestination entwickelt und die Touristen ausbleiben. Dieses wäre ein Katastrophe für die gesamte Norder Wirtschaft.


FDP Fraktion Norden - Rainer Feldmann

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