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FDP: Reithalle in Bargebur steht vor dem Abriss.

 

 

FDP Norden: Reithalle in Bargebur steht vor dem Abriss

 

Die bereits seit Jahren zwischen dem potentiellen Betreiber der Reithalle in Bargebur Landwirt Hinrich Kleemann und der Stadt Norden ausgetragene gerichtliche Auseinandersetzung scheint für den Norder Reitsport ein schlechtes Ende zu finden. Während der jüngsten Gerichtsverhandlung hat sich die Norder Stadtverwaltung durch einen externen Rechtsanwalt vertreten lassen. Dieser hat nach Informationen des Landwirts Kleemann in der Verhandlung mitgeteilt, dass die Stadt Norden den Abriss der Halle beabsichtigt. Kleemann ist aus Sicht der Norder FDP zurecht sehr enttäuscht über diese Aussage, denn der 1. Stadtrat der Stadt Norden, Hans-Bernd Eilers, hatte bislang in öffentlichen Stellungnahmen immer erklärt, dass die Reitanlage dem Pferdesport erhalten bleiben solle. Gemäß seiner Worte sei man auf gutem Wege sich mit Landwirt Kleemann zu einigen. Das mittlerweile wg. starker Renovierungsbedürftigkeit der Reithalle mehr als viereinhalb Jahre dauernde Nutzungsverbot hat Anfang des Jahres zur Zahlungsunfähigkeit des Norder Reitvereins geführt.

Herr Kleemann war immer daran interessiert die Reithalle zu mieten und entsprechend zu restaurieren. Er hat stets seine Bereitschaft erklärt die notwendigen Investitionskosten in Höhe von ca. 250.000€ aus eigner Tasche leisten zu wollen. Herr Kleemann hat für die Übernahme des Objekts vom alten Betreiber, der die finanziellen Mittel für den Betrieb nicht mehr aufbringen konnte, einen hohen Geldbetrag ausgegeben. Er wurde seinerzeit für diese „Rettungstat“ von der Norder Stadtspitze in höchsten Tönen gelobt. Die Möglichkeit das von ihm bislang investierte Geld zurück zu erwirtschaften bleibt ihm offenbar verwehrt. Dieses ist aus Sicht der Norder FDP ein Skandal schlechthin!

Die Halle wurde auf einem Erbpachtgrundstück errichtet. Der Haupterbpachtvertrag hat noch eine Laufzeit bis Ende 2077. Die Stadt Norden wird in dieser Zeit keine Mieteinnahmen für dieses Grundstück erzielen können und bliebe auf den Abrisskosten und den Kosten für die Unterhaltungspflichten ohne Gegenwert sitzen. Ein Schaden, der auch ohne Schadensersatzansprüche von Herrn Kleemann weit über 500.000€ betragen dürfte. Sowohl Herr Bürgermeister Heiko Schmelzle als auch Herr 1. Stadtrat Hans-Bernd Eilers werden sich erklären müssen wie sie diese unnötig hohen Kosten rechtfertigen. Hier wird wieder sehr viel Zeit und Energie für ein völlig unnützes Unterfangen verschwendet, Geld wird quasi aus dem Fenster herausgeworfen. Ein investitionsfreudiges Unternehmen wird von der Norder Stadtspitze massiv blockiert und dadurch in seiner Existenz stark bedroht. Dieses ist nach Auffassung der Norder FDP ein Unding und muß dringend unterbunden werden.

Rainer Feldmann – FDP Ortsverband Norden

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